Wallets und Payment Buttons – So einfach kann Bezahlen sein

Zahlungsmittel
Datatrans AG – Wallets und Payment Buttons – So einfach kann Bezahlen sein

Online-Bezahlprozesse dauern häufig mehrere Minuten – viel Zeit, um unterbrochen zu werden. Mit den Wallets und Payment Buttons von Apple Pay und Google Pay können Sie den Checkout für Ihre Kund*innen reibungsloser und schneller gestalten.

Der Warenkorb ist gefüllt, noch ein kleines Extra aus dem Sale dazu, und dann schnell bezahlen. Doch so leicht ist das meistens nicht. Nun müssen mühsam Kartendetails, Passwörter und Versandinformationen eingegeben werden – und die Kauflaune sinkt mit jedem zusätzlichen Klick.

Mit digitalen Wallets und Payment Buttons geht es aber auch anders. Die USA sind hier einmal mehr Vorreiter. In den Vereinigten Staaten ermöglichen bereits 76% der Händler*innen Zahlungen mit einem oder mehreren Buttons und vereinfachen so den Checkout für ihre Kund*innen.(1)

Datatrans bietet mit Apple Pay und Google Pay zwei nutzungsfreundliche Bezahlmethoden, mit denen der Kaufabschluss zur Nebensache wird. Senior Product Manager Simon Schweri erklärt, welche Vorteile diese auch im Hinblick auf PSD2 mitbringen und wie Sie sie für sich nutzen können.
 

Wie funktioniert das Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay?

Simon Schweri: Immer mehr Kund*innen nutzen die digitalen Wallets auf ihren Android- oder iOS-Geräten, in denen sie Zahlkarten sowie Versandinformationen hinterlegt haben. Wenn sie in ihrem Apple oder Google Konto eingeloggt sind, müssen sie zum Bezahlen nur noch den jeweiligen Service auswählen, kurz alle Karten- und Lieferinformationen prüfen und können dann z.B. mit einem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung den Kauf bestätigen.

Der gesamte Ablauf ist perfekt auf die Endgeräte abgestimmt und sehr intuitiv. Kund*innen müssen keine Details oder Passwörter mehr eintippen und Händler*innen können alle Zahlungs- und Lieferinformationen direkt aus dem Wallet beziehen. Zudem erfüllt der Prozess die Anforderungen der starken Kundenauthentifizierung nach PSD2. Er ist jedoch reibungsloser als z.B. das 3-D Secure-Verfahren und erleichtert den Identitätsnachweis deutlich.


Welche Integrationsmöglichkeiten gibt es?

Simon Schweri: Wir bieten zwei verschiedene Integrationsmöglichkeiten, die automatisch – je nach Gerät und Browser – entweder Apple Pay oder Google Pay anzeigen. Für Endkund*innen am bequemsten ist der Payment Button direkt auf der Produktseite, im Warenkorb oder auch am Ende des Checkouts. Kaufimpulse werden so schnell und einfach befriedigt.

Mit weniger Aufwand lassen sich Apple Pay und Google Pay ausserdem in die von Datatrans gehostete Zahlungsmittelauswahl integrieren. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, die Zahlungsmethode prominent oberhalb aller anderen Zahlungsmittel anzuzeigen, wenn Kund*innen damit einfacher bezahlen können (siehe Bild unten). Die Payment Page erkennt dazu automatisch, ob eine aktive Karte hinterlegt ist und – für Android-Geräte – ob sie im Wallet angemeldet sind.

Datatrans, Apple Pay Wallet, Google Pay Wallet, Payment Page,

Wie werden Apple Pay und Google Pay bereits im Handel genutzt?

Simon Schweri: Wallet und Payment Buttons sind in Online Shops noch nicht weit verbreitet, dabei bergen sie sehr viel Potenzial für kundenfreundliche Checkouts insbesondere mit mobilen Geräten. Das mobile Bezahlen etabliert sich mehr und mehr im alltäglichen Gebrauch und die Nutzungszahlen nahmen in den vergangenen Jahren signifikant zu.(2) Durch die Pandemie haben mobile Angebote zweifelsfrei noch einen zusätzlichen Boost erhalten.

Auch bei unseren Händler*innen kommen Apple Pay und Google Pay immer häufiger zum Einsatz und zwar über zahlreiche Industrien, wie etwa im Handel und der Mobilität, hinweg. Dabei laufen zwei Drittel aller Transaktionen über ein Smartphone. Dies ist nicht verwunderlich, denn hier bieten sie eine besonders gute Usability. Insgesamt beobachten wir eine sehr hohe Erfolgsrate der Transaktionen, die zusätzlich noch binnen weniger Sekunden abgeschlossen werden. Das ist bemerkenswert wenn man bedenkt, dass der Kunde jede Zahlung prüfen, freigeben und sich dazu identifizieren muss. Interessant ist zudem, dass die Grösse der Warenkörbe recht divers ist. Kund*innen nutzen die Wallets also sowohl für Kleinstbeträge, wie etwa für ÖV-Tickets, aber auch für teurere Einkäufe über 150 Franken.(3)
 

Was sollten Händler beachten, die Apple Pay und Google Pay integrieren möchten?

Simon Schweri: Zuerst einmal muss die Zahlungsmethode zum Business-Modell passen. Sie bringt die meisten Vorteile im Handel mit einfachen Produkten und in Situationen, in denen schnelles, reibungsloses Bezahlen den Verkaufserfolg sichert, also z.B. für Gäste-Checkouts oder den Billet-Kauf auf dem Smartphone. Einsetzbar ist sie sowohl für kunden- als auch für händler-initiierte Transaktionen, wie etwa für Abo-Zahlungen.

Ein Manko: je nach Scheme findet kein Liability Shift zum Issuer statt. Dagegen aufwiegen muss man aber, dass die Transaktionen durch die biometrischen Schutzmechanismen sehr sicher sind und besonders kundenfreundliche Bezahlprozesse die Conversion Rate und Kundentreue stärken.

Vorteilhaft ist, dass Sie für die Transaktionen Ihre bestehenden Finanzpartner für die Akzeptanz von Kartenzahlungen nutzen können und keine Extragebühren anfallen. Auch ist die Registrierung bei Apple und Google kostenlos und üblicherweise schnell erledigt.


Wie können Händler*innen die Zahlungsmethoden ausprobieren?

Simon Schweri: Wenn Sie die Payment Buttons testen möchten, finden Sie hier eine Demo-Version. Für einen Einsatz von Apple Pay und Google Pay auf der Datatrans Payment Page können Sie diese im Backoffice ohne technischen Aufwand aktivieren und deaktivieren. Wenden Sie sich dazu für die initiale Freischaltung der Zahlungsmethoden gerne an unseren Support unter [email protected] oder +41 44 256 81 91. Unser Team steht Ihnen ausserdem gerne für alle weiteren Fragen zur Integration oder Aktivierung zur Verfügung.

 

(1) PYMNTS.com BuyButton Issue February 2021
(2) Swiss Payment Monitor 2020
(3) Analyse von Stichproben mit der Datatrans Payment Page mit prominenter Apple Pay und Google Pay Darstellung.