Ihr Online-Shop: Leitfaden in drei Schritten

Zahlungslösung
Bild_Leitfaden.png

Sie interessieren sich für einen Online-Shop mit Zahlungslösung und fragen sich, wie Sie dieses Vorhaben möglichst rasch und einfach in die Tat umsetzen können? Wir zeigen Ihnen in drei Schritten, was Sie benötigen, was Sie beachten und wie Sie dabei vorgehen sollten.

Damit Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet verkaufen können, benötigen Sie folgende Grundlagen:

1. Online-Shop
Sie benötigen einen Online-Shop mit Schnittstelle zu einer Zahlungslösung (Entwicklung oder Installation).

2. Zahlungsmittel
Sie benötigen Akzeptanzverträge mit Finanzinstituten (Acquirern) für die Zahlungsmittel, die Sie Ihren Kunden anbieten möchten.

3. Payment Service Provider
Sie benötigen einen Processing-Vertrag mit einem Anbieter von Zahlungslösungen. (Payment Service Provider, z.B. Datatrans)

Wir beraten Sie persönlich und kostenlos – auch bei der Auswahl des für Sie richtigen Shops und/oder Integrationspartners sowie in der Auswahl der für Ihre Produkte und Dienstleistungen geeigneten Zahlungsmittel. Für eine individuelle Beratung nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

1. Der Online-Shop 

Wählen Sie die richtige Shop-Lösung!

Der passende Shop für Ihre Bedürfnisse
Es gibt unzählige Shop-Lösungen – für ganz unterschiedliche Bedürfnisse und in jeder Preiskategorie. Wenn Sie Ihre Auswahl noch nicht getroffen haben, sollten Sie sich hierzu genügend Zeit nehmen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anforderungen möglichst vollständig abgedeckt werden.

Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Aspekte wie Ausbaufähigkeit, Implementierungsaufwand-/unterstützung und bereits vorhandene Schnittstellen zu vor- und/oder nachgelagerten Systemen.

Einbindung der Zahlungslösung
Für die Einbindung einer Zahlungslösung benötigen technisch versierte Anwender ungefähr einen halben Arbeitstag – in zahlreichen Internet-Shops ist die Schnittstelle zur Zahlungslösung von Datatrans bereits standardmässig vorhanden. Über unser Netzwerk von Integrationspartnern, die Ihnen bei der Implementierung von Shop und Zahlungslösung gerne professionell zur Seite stehen, finden Sie auf Wunsch zusätzlich Unterstützung.

2. Die Zahlungsmittel

Wählen Sie die richtigen Zahlungsmittel!

Überlegen Sie sich, welche Zahlungsmittel Ihre Kunden für Einkäufe im Internet einsetzen. Welche Zahlungsmittel sind für den Einkauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen am besten geeignet? Visa und Mastercard sind weltweit am weitesten verbreitet, dazu kommen weitere internationale sowie nationale Zahlungsmittel.

Vertragsarten Präsenz und Distanz
Im bargeldlosen Einkauf wird unterschieden zwischen Präsenz- und Distanzgeschäft. Unter Präsenzgeschäft versteht man Zahlungen, die der Kunde in einem Geschäft vor Ort tätigt – während im Distanzgeschäft der Kunde physisch nicht präsent ist. Darunter fallen beispielsweise sämtliche Bestellungen über das Internet (3-D Secure E-Commerce) als auch schriftliche und telefonische Bestellungen (Mail-/Phone-Order).

Abschluss von Akzeptanzverträgen
Für jedes von Ihnen gewählte Zahlungsmittel müssen Sie mit einzelnen Finanzinstituten sogenannte Akzeptanzverträge für Distanzzahlungen abschliessen. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie für bestimmte Zahlungsmittel bereits über Akzepanzverträge im Präsenzgeschäft verfügen.

Die von Ihnen gewählten Finanzinstitute sind Ihre Geschäftspartner, die Ihnen – nach Abzug einer umsatzabhängigen Kommission – zukünftig Ihre Verkaufserlöse ausbezahlen.

Wichtigste Zahlungsmittel für den D/A/CH-Raum:

  • CH: Mastercard, Visa, PostFinance, PayPal
  • DE: SEPA-Lastschrift, PayPal, SOFORT, Mastercard, Visa
  • AT: Mastercard, Visa, PayPal, SOFORT

3. Der Payment Service Provider

Wählen Sie das richtige Bindeglied!

Rolle des Payment Service Providers
Der Payment Service Provider (PSP) ist das technische Bindeglied zwischen Ihrem Shop und den einzelnen Finanzinstituten. Er ermöglicht Ihnen die Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit unterschiedlichsten Zahlungsmitteln – über eine einzige Schnittstelle!

Der Zahlungsvorgang wird unterteilt in 2 Teilprozessse
Erstens in die Validierung des eingesetzten Zahlungsmittels (Autorisierung) und zweitens in die eigentliche Abrechnung (Settlement = Auslösen des Geldflusses). Für abgesicherte Zahlungsvorgänge mit Passworteingabe erfolgt mit der Authentifzierung des Käufers noch ein zusätzlicher Schritt (3-D Secure). Für die Abwicklung dieser Prozesse verlangt der Payment Service Provider eine fixe Gebühr – die sogenannte Transaktionsgebühr.

Transaktionsgebühren
Die Transaktionsgebühren (Transaktion = Autorisierung mit Rückantwort der Kartenorganisation; die Abrechnung ist inbegriffen) bewegen sich im Rappenbereich und variieren je nach Zahlungslösung, Verrechnungsmodell (Transaktionspaket oder Monatsrechnung) und Anzahl der durchgeführten Transaktionen (volumenabhängige Staffelpreise). Nebst der eigentlichen Zahlungsabwickung bieten wir Ihnen ein Webinterface (Backoffice), mit dem Sie Transaktionen verwalten (z.B. Gutschriften erfassen) und Auswertungen erstellen können.

Geldfluss
Wichtig: Datatrans ist nicht in den Geldfluss involviert – die Auszahlungen für Ihre Verkäufe erhalten Sie direkt von den Finanzinstituten, mit denen Sie Ihre Akzeptanzverträge abgeschlossen haben!